Junge Union Harz besucht Windpark in Dardesheim 2. Teil der Energietour
Im Rahmen der „Energietour“ besuchten Mitglieder der Jungen Union Harz kürzlich Dardesheim, die „Stadt der Erneuerbaren Energien“.
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| Trotz stürmischen Winden gute Laune - Vertreter der JU Harz |
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Osterwieck/Dardesheim - Hier werden derzeit 31 Windkraftanlagen betrieben. „Rein rechnerisch wird hier 3 mal so viel Strom produziert, wie die Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck tatsächlich benötigt“, so der technische Leiter des „Windparks Druiberg“, Thomas Radach. Probleme gebe es demnach aber, wenn der Wind nicht weht. Hier seien zahlreiche Projekte im Gange, die die Effizienz und vor allem die Speicherung der Energie beträfen, so Radach weiter. Neben der Windenergie ist Dardesheim zudem noch Vorreiter in Sachen Photovoltaik und Elektromobilität. Die vielen Möglichkeiten der Erzeugung erneuerbarer Energie locken jährlich Besucher aus vielen Ländern der Welt an.
Neben den vielen positiven Einflüssen, die mit der Nutzung einhergehen, wurde auch lebhaft über die deutsche Energiepolitik diskutiert. „Aufgrund der Subventionen, die am Schluss der Bürger über die EEG-Umlage mitfinanziert, sind die erneuerbaren Energien derzeit noch unwirtschaftlich. Irgendwann muss sich diese Form der Energieerzeugung auch selbst tragen können“, so der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Peter Eisemann.
Probleme anderer Art sieht der Landtagsabgeordnete Bernhard Daldrup. „Obwohl ich von erneuerbaren Energien überzeugt bin, halte ich den plötzlichen Schwenk in der Energiepolitik für irrational. Eigentumsrechte, Stromtransport und vor allem die Versorgungssicherheit sind Punkte, die viele Probleme schaffen werden“, stellte der Landtagsabgeordnete fest.
Dennoch wurde von den Gästen die Entwicklung in Dardesheim als beispielhaft angesehen. Wenn sich diese Erfahrungen auf andere Regionen übertragen lassen, wäre das ein deutlicher Schritt hin zur Energiewende, so der Tenor.
Im Rahmen der Energietour besucht die Junge Union Harz derzeit regelmäßig unterschiedliche Energieträger. Nach dem Besuch des Kernkraftwerkes Grohnde war dies die zweite Station. Auf dem kommenden Kreisparteitag der CDU zum Thema Energiepolitik möchte sich die Junge Union für eine Verbindung von Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit einsetzen. |