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12.12.2011, 00:00 Uhr | CDU Osterwieck Übersicht | Drucken
Adventsbesuch bei den „Kleinen Strolchen“ in Wülperode
Neue Kita besichtigt

Zu einem adventlichen Besuch waren kürzlich der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Daldrup und der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Osterwieck, Peter Eisemann, in der neuen  Kindertagesstätte „Kleine Strolche“ in Wülperode zu Gast.

Gruppenbild mit den "Kleinen Strolchen"
 
Osterwieck - Wülperode -

Kindergartenleiterin Sabine Schröder stellte den Gästen  bei einem Rundgang die moderne Einrichtung und das kreativ gestaltete Außengelände vor. Mit ihrer Öffnungszeit von 06.00 bis 16.00 Uhr hat sich die Kindertagesstätte an die Bedürfnisse der Eltern, die überwiegend auswärts arbeiten, angepasst. Z.Zt. besuchen 25 Kinder die Einrichtung. „
Wir könnten aber 37 Kinder aufnehmen. Immer wieder gibt es Anfragen von Eltern aus dem benachbarten Niedersachsen, die gern ihre Kinder bei uns anmelden würden, was aber aufgrund der ungeklärten Finanzierungsfrage mit dem Land Niedersachsen nicht möglich ist“, erläuterte Schröder den Gästen. „Das ist nicht nachvollziehbar, wieso das bei der Schule geht bei den Kindereinrichtungen aber nicht“, betonte Bernhard Daldrup. Das werde er nochmal mit nach Magdeburg nehmen, um hier eine Klärung herbeizuführen.
Ein weiteres Thema war die Ausbildung der Erzieherinnen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um ein Hochschulstudium, meinte Schröder, dass es wichtiger sei, die Erzieherausbildung bundesweit besser anzugleichen. Hier hat z.Zt. jedes Bundesland andere Vorgaben, was bei Neueinstellung in der Praxis oft hinderlich ist.

Während sich die Kinder der beiden Gruppen „Große Strolche“ und „Kleine StroIche“ über die mitgebrachten weihnachtlichen Süßigkeiten freuten, hinterlegten Peter Eisemann und Bernhard Daldrup in der Küche noch eine Kiste Mandarinen für die gesunde Ernährung sowie Kleinigkeiten für eine Kaffeepause der Mitarbeiterinnen und  übergaben Spiel-und Bastelmaterial. „Gesunde Ernährung ist eines unser Hauptanliegen“, betonte Sabine Schröder. „Bei uns  wird das Frühstück nicht von zu Hause mitgebracht, sondern vor Ort selbst gemacht. Die Eltern kaufen dafür im Wechsel ein. Das stellt sicher, dass alle Kinder die gleiche ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüse erhalten, erläuterte Sabine Schröder.  Geplant ist auch die Einrichtung künftig als Kneipp-Kindergarten weiterzuentwickeln. „Mir gefällt der großzügige und nicht alltägliche gestaltete Bau der Einrichtung sowie die familiäre Atmosphäre, hier in Wülperode“, betonte Daldrup. „Hier wird, wie in den meisten anderen Kinderbetreuungseinrichtungen in unserem Bundesland, das Argument, dass sich die Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt auf einem schlechten Niveau befindet, eindrucksvoll widerlegt“, so Daldrup und Eisemann abschließend.



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